Einrichtung und Troubleshooting von Push Scan to Email

Überprüfe, welches E-Mail-System der Kunde verwendet, d. h. seinen eigenen E-Mail-Server (wie Epson) oder webbasierte E-Mail (z. B. Gmail, Outlook.com, Yahoo, GMX, Mail.com).

Die meisten Probleme treten bei Kunden auf, die webbasierte E-Mail-Dienste verwenden. Unabhängig davon, welchen Dienst sie verwenden, müssen Sie die SMTP-Einstellungen kennen, und mit diesen Informationen können Sie herausfinden, wo das Problem liegt. SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol, das zum Senden verwendet wird E-Mails.

 

Gmail

  • Gmail SMTP Server Adresse: SMTP.gmail.com
  • Gmail SMTP Benutzername: Vollständige Gmailadresse (beispiel@gmail.com)
  • Gmail SMTP Passwort: Gmail Passwort des Emailaccounts
  • Gmail SMTP port (TLS): 587
  • Gmail SMTP port (SSL): 465
  • Gmail SMTP TLS/SSL required: yes
 

Outlook.com

  • Outlook.com SMTP Server Adresse: SMTP.live.com
  • Outlook.com SMTP Benutzername: Vollständige Outlook.com Emailadresse (kein Alias)
  • Outlook.com SMTP Passwort: Passwort des Outlook.com Emailaccounts
  • Outlook.com SMTP port: 587
  • Outlook.com SMTP TLS/SSL encryption required: yes
 

Yahoo

  • Yahoo! Mail SMTP server address: SMTP.mail.yahoo.com
  • Yahoo! Mail SMTP Benutzername: Vollständige Yahoo! Mail Emailadresse (beispiel@yahoo.com)
  • Yahoo! Mail SMTP Passwort: Passwort des Yahoo! Mail Emailaccounts
  • Yahoo! Mail SMTP port: 465
  • Yahoo! Mail SMTP TLS/SSL required: yes
 

GMX

  • GMX Mail SMTP server address: SMTP.gmx.com
  • GMX Mail SMTP Benutzername: Vollständige GMX Mail Emailadresse (beispiel@gmx.de)
  • GMX Mail SMTP password: Your GMX Mail password
  • GMX Mail SMTP port: 25 (alternativ: 465 ist eigentlich 587 die Information ist nicht korrekt auf dieser Seite.
  • GMX Mail SMTP TLS/SSL required: yes
Hinweis:

Wenn der Kunde seinen eigenen Email-Server nutzt, sollte er diese Einstellungen kennen.

Das rot hervorgehobene TLS/SSL für Gmail, Outlook.com, Yahoo und GMX ist zu beachten. Dies bedeutet, dass der E-Mail-Dienst eine Verschlüsselung erfordert, aber die meisten Multifunktionsdrucker (nicht nur Epson) unterstützen dies nicht, sodass ein MFP niemals mit diesen Einstellungen arbeiten kann. Wenn der Kunde einen eigenen E-Mail-Server hat, weiß er wiederum, ob er TLS/SSL verwendet oder nicht.

GMail bietet einen alternativen Server für Nicht-SSL-Verbindungen - aspmx.l.google.com auf Port 25 *

https://support.google.com/a/answer/176600?hl=de

Outlook, Yahoo und GMX (seit April 2014) scheinen keine Alternative zu bieten, daher werden sie nicht funktionieren.

Hinweis:

* aspmx.l.google.com-SMTP erlaubt nur, an andere Gmail-Konten zu senden, sodass beispielsweise keine E-Mails an joe.blogs@epson.co.uk gesendet werden können. Der Kunde müsste bei Bedarf Änderungen an seinem Konto vornehmen.

Kommunikation mit dem SMTP Server
Hinweis:

Die unten verwendeten Screenshots dienen nur als Referenz, da GMX seit April 2014 nicht mehr unterstützt wird, und basieren auf Informationen, die zum Zeitpunkt des ursprünglichen Veröffentlichungsdatums bereitgestellt wurden.

  1. Überprüfen der Kommunikation mit dem SMTP Server, dies ist möglich mit einem Programm namens Telnet.
  2. Über Windows Startmenü > Telnet. Ausführen > Telnet und eingeben:

    o SMTP.server.address port

  3. Um eine Verbindung zu Gmails Alternativ-SMTP-Server aufzubauen:

    o aspmx.l.google.com 25

  4. Wenn die Verbindung erfolgreich ist, wird diese folgendermaßen aussehen:

  5. Nun kann man dem Server “Hello” sagen.

    • Für Mac sieht es folgendermaßen aus:

     
    Hinweis:

    Das “o” des Gmail Alternativ-Servers ist bei Terminal nicht notwendig.

  6. Mittels der IP-Adresse des Servers ist es auch möglich zu prüfen, ob es Probleme mit dem DNS gibt:

    173.194.66.25 ist die IP-Adresse des Google-Servers, diese kann mit dem Ping-Befehl von der Eingabeaufforderung oder über Terminal abgerufen werden.

  7. Am Ende ist man beim selben Server angemeldet:

  8. Wenn es fehlschlägt, siehe unten:

  9. Dies bedeutet, dass Port 25 in den Einstellungen der Netzwerkverbindung geschlossen ist und der Nutzer die Push-Scan-Funktion zum Google-E-Mail-Server nicht verwenden kann, er kann alternativ den GMX-Dienst auf Port 587 ausprobieren.

Sobald es feststeht, dass eine Verbindung zum SMTP-Server hergestellt werden kann, kann die Einrichtung des Druckers fortgeführt werden.

Push Scan to Email Einrichtung
  1. Anmeldung bei der Weboberfläche/Webinterface des Druckers:

  2. Der neue Drucker gibt einen Zertifikatfehler aus. Diese Nachricht kann ignoriert werden, denn es handelt sich um Zertifikate, um eine sichere Datenübertragung einzurichten.
  3. Der neue Drucker gibt einen Zertifikatfehler aus. Diese Nachricht kann ignoriert werden, denn es handelt sich um Zertifikate, um eine sichere Datenübertragung einzurichten. Auswählen von Wi-Fi/Netzwerk Einstellungen > Email Server – Basic hier müssen die für das Gerät erforderlichen Einstellungen eingegeben werden d. h. für dieses Beispiel wurde ein WF-7610 verwendet. Der Bereich einer anderen Drucker-Reihe (z.B WP) wird etwas anders sein.

    Einstellungen for Gmail

    Einstellungen für GMX

    Die Einstellungen für Gmail und GMX sind unterschiedlich, daher müssen sie es entweder testen oder sich beim E-Mail-Anbieter nach den richtigen Einstellungen erkundigen.

  4. Auswählen von Email Server > Verbindungstest > Start, um die Verbindung zu prüfen.

  5. Hinzufügen von Kontakt-Emailadressen .

  6. Nun ist es möglich über die Push Scan Funktion am Gerät Scans an Emailadressen zu senden.